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Liege für Operationen: Anforderungen bei ambulanten Eingriffen

Liege für Operationen: Bei kleineren Eingriffen in ambulanten OP-Zentren und Tageskliniken gelten andere Maßstäbe als in großen chirurgischen Zentren. Hier folgen Eingriffe dicht aufeinander. Die Räume sind kompakt und das Team braucht Technik die sich ohne langes Einarbeiten bedienen lässt. Entscheidend ist deshalb, wie genau die Liege auf diesen Alltag zugeschnitten ist. Dazu gehören ein sicherer Stand des Patienten, eine übersichtliche Bedienung und eine Oberfläche die sich zügig aufbereiten lässt.

Novak M setzt für diesen Bereich auf die Tagesklinik-Operationsliege S, ein Modell der mit dem Red Dot Award 2020 ausgezeichneten S-Serie. Die vierteilige, elektrisch verstellbare Liege ist für kleinere Eingriffe und ambulante Eingriffe ausgelegt und bietet eine Tragfähigkeit von 250 kg.

Liege für Operationen

So gelingt der Zugang zum Patienten bei einer Liege für Operationen

Bei der Tagesklinik-Operationsliege S von Novak M ist die Fläche 65 cm breit. Das schmale Kopfteil besitzt serienmäßig eine Gesichtsöffnung. Die Polsterung ist 8 cm dick und mit nichtleitenden, schwarzem Kunstleder bezogen. Auf der Unterseite sind die Nähte verschweißt und abgeklebt, so dass keine Flüssigkeit in das Innere dringt. Das erleichtert die Aufbereitung nach jedem Patienten. Im ambulanten Bereich zählt das bei einer Liege mehrfach, weil Hygiene und Tempo dort zusammengehören.

Bei einer Liege für Operationen entscheidet die Bedienung mit über den Ablauf. Die Höhe wird über einen Rundumschalter verstellt. Ein zusätzlicher Handschalter steuert die beiden mittleren Liegenteile. Wobei die Speicherfunktion den Patienten rasch in die gewünschte Position bringt. Gerade bei wiederkehrenden Eingriffen spart das Zeit. Kopf- und Beinteil werden von Hand eingestellt. Fällt während des Eingriffs der Strom aus, lässt sich dank Akkubetrieb die Position der Liege zurücksetzen.

Entlang der Rücken- und Sitzfläche verlaufen Normschienen, an denen Armstützen befestigt sind. Auch weiteres Zubehör lässt sich dort anbringen. So lässt sich die Liege für Operationen mit wenigen Handgriffen auf den jeweiligen Eingriff einstellen.

Lagerung OP-Tisch

Lagerung OP-Tisch: Positionen, Hilfsmittel und Kontrollpunkte

Wer von „Lagerung OP-Tisch" spricht, meint eine ganze Kette: Tischplatte, Segmente und Hilfsmittel halten den Patienten während des Eingriffs stabil. Fehler in dieser Kette zeigen sich oft erst nach dem Eingriff, etwa als Druckstellen an Fersen, Kreuzbein oder Ellenbogen oder als Nervenreizung durch überdehnte Arme.

Lagerung OP-Tisch: Das Modell ORTY-2500 arbeitet mit einer fünfteiligen, vollelektrischen Patientenliegefläche Die vom Flachliegen bis zur aufrechten Beach-Chair-Position ein breites Spektrum abdeckt. Im Speicher hinterlegte Positionen lassen sich wieder aufrufen, sodass das Team häufig genutzte Einstellungen nicht bei jedem Eingriff neu einrichten muss.

Bei einer Liege für Operationen ist die flexible Anpassung der einzelnen Bereiche entscheidend. Die elektrisch betriebenen Tischteile des ORTY-2500 erlauben es, Rücken-, Sitz- und Beinbereich gezielt an die gewünschte Position anzupassen. In der Trendelenburg-Position nutzt das Team zudem die Schwerkraft. Bei Eingriffen im Unterleib verlagern sich Darmschlingen aus dem Eingriffsfeld. Jede Lagerung verlangt aber auch Kompromisse: Was dem Eingriffsfeld nützt, darf Atmung, Kreislauf und Auflagepunkte des Patienten nicht belasten.

Für die tägliche Routine lohnt eine kurze Checkliste je Position, damit die „Lagerung OP-Tisch" im gesamten Team gleich abläuft:

  • Rückenlage: Arme auf Stützen ablegen, Fersen und Kreuzbein polstern, Nerven nicht überdehnen.
  • Seitenlage: Polster und Stützen halten die Körperachse. Schulter und Hüfte auf Druckstellen prüfen.
  • Trendelenburg und Anti-Trendelenburg: Neigung schrittweise ändern und den Patienten gegen Abrutschen sichern.
  • Steinschnittlage: Beinhalter polstern, Beine gemeinsam und langsam absenken, um den Kreislauf zu schonen.
  • Beach-Chair: Rückenlehne aufrichten, Kopf in Achse lagern. Abnehmbare Ausschnitte in der Rückenlehne öffnen den Zugang zur Schulter.

Für die Hilfsmittel greift Novak M auf Zubehör aus dem eigenen Sortiment zurück. Aber auch Halterungen anderer Anbieter lassen sich ergänzen. Die schmale Standard-Kopfstütze ist per Adapter austauschbar und eine Arm- und Handstütze hält bei Eingriffen am Arm die Extremität ruhig.

Vor dem ersten Schnitt sollten Anästhesie, Pflegende und das Team die Position gemeinsam bestätigen. Nach jeder Neigungsänderung folgt ein kurzer Blick auf Auflagepunkte und Zubehör. Viele Häuser halten Position, Hilfsmittel und Lagerungszeit im Protokoll fest. Das erleichtert Rückfragen nach dem Eingriff und macht sichtbar, ob eine Position über längere Zeit unverändert blieb. So bleibt „Lagerung OP-Tisch" keine Einzelentscheidung, sondern eine Aufgabe des ganzen Teams.

Operationstisch

Operationstisch im Alltag: Ergonomie, Hygiene und Beweglichkeit

Ein Operationstisch bedient im Klinikbetrieb selten nur eine Fachrichtung. Vormittags steht eine Arthroskopie an und nachmittags ein urologischer Eingriff. Novak M hat den OP-Tisch Y deshalb als universelle Variante angelegt, dessen Oberfläche sich elektrisch auf den jeweiligen Eingriff einstellen lässt. Bei der Auswahl einer Liege für Operationen lohnt daher der Blick auf Merkmale, die den Alltag prägen: Höhe, Bedienung, Reinigung und Beweglichkeit.

Für das Team zählt vor allem der Höhenverstellbereich. Das Modell Y lässt sich so weit anpassen, dass sowohl im Sitzen als auch im Stehen gearbeitet werden kann. Das schont Rücken und Schultern, gerade bei langen Eingriffen. Wer einen Operationstisch bewertet, sollte diesen Bereich deshalb selbst ausprobieren, statt sich allein auf Datenblätter zu verlassen.

OP-Tisch

Ebenso wichtig ist die Bedienung. Eine Steuerung die sich rasch erschließt verkürzt die Einweisung neuer Kolleginnen und Kollegen und senkt das Risiko von Fehlgriffen unter Zeitdruck. Beim OP-Tisch Y erfolgt die Verstellung elektrisch, so dass Höhe und Neigung ohne Kraftaufwand geändert werden kann.

Bei der Hygiene entscheidet die Konstruktion. Die Oberflächen an Unterbauabdeckung, Platten und Normschienen sind glatt gehalten und lassen sich rasch abwischen. Ein Operationstisch mit schlichter Form spart dem Reinigungsteam damit Zeit.

Auch die Beweglichkeit gehört zur Bewertung. Der OP-Tisch Y ist mobil ausgeführt. Anwender heben vor allem hervor, wie leicht sich er sich durch den Raum bewegen lässt. Wo ein Saal wechselnd genutzt wird ist das ein handfester Vorteil.

Der Hersteller Novak M bietet einen Online-Konfigurator, wonach individuell gefertigt wird. Durch den Konfigurator lässt sich der Operationstisch vorab auf die eigene Einrichtung abstimmen, statt später nachzurüsten.